Posts mit dem Label jerusalem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label jerusalem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 22. März 2026

Städte, die bei mir was ausgelöst haben


Am Reichstag in Berlin, Dezember 2013 

Da ich derzeit sehr stark an Fernweh leide, schreibe ich jetzt mal über Städte, die bei mir etwas ausgelöst haben, so dass ich dank ihnen Fernweh bekommen habe. 

Diese List ist nicht in irgendeiner Reihenfolge, aber dennoch will ich mit der Stadt anfangen, die bei zum ersten Mal Fernweh ausgelöst hat:

Flensburg.

Das Nordertor 

Seit meiner Kindheit liebe ich diese Stadt so unglaublich. Wir waren da so gut wie jedes Jahr - ausser 2007, weswegen das Jahr für mich bis heute eines der schlimmsten meines Lebens ist. Letztes Jahr war ich leider auch nicht in Flensburg aus Gründen die leider nicht in meiner Kontrolle sind, und ich möchte gerne bald wieder in Stande sein wenigstens ein oder zwei Mal im Jahr wieder dahin zu reisen. 

Eine kleine Wiese mit Krokussen, März 2016 

Am Südermarkt, März 2016 

Am Hafen, März 2019 

Blick zur dänischen Bibliothek 

Anderer Blick am Hafen, März 2019 

Und ja, wenn es nach mir gehen würde, würde ich jeden Moment einfach die Koffer packen und den nächsten Zug dorthin nehmen. 

Es mag zwar keine atemberaubend schöne Stadt zu sein wie Berlin oder Wien, aber wenn ich da bin, komme ich einfach so runter und kann mich entspannen. Als ich noch studierte, bin ich jeden Frühling dorthin gereist und dann kurz vor Pesach wieder zurück nach Kopenhagen gefahren. Das war immer sehr schön, somit bekam ich Energie für das, was während des Pesachfestes geschah. 

Nun zum nächsten. 

Berlin.
Am Brandenburger Tor, Mai 2025 

Das war wohl die erste Stadt nach Flensburg, die sowas bei mir ausgelöst hat. Aber erst seit meiner ersten Soloreise im Sommer 2012, die hat es danach wirklich so gross bei mir ausgelöst - es war auch der Sommer, wo ich wirklich anfing Erinnerungen durch Fotos zu schaffen. 
Bei unter den Linden, Sommer 2012 

Die Dämmerung über die Stadt ist immer so besonders 


Und so war es auch, als ich die Stadt dann auch wieder allein im Sommer 2013 besuchte - damals wollte ich sogar dahin ziehen. 

In der Uni besuchte ich die Stadt auch fast jeden Sommer, mit Ausnahme 2017. 

Die Neue Synagoge/Centrum Judaicum, Mai 2025 

Am Alexanderplatz, Mai 2025

Gedächtniskirche, Mai 2025

Die Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg, Mai 2025 

Blick zum Fernsehturm in der Dämmerung 
Wien 
Am Volkstheater, Herbst 2013 

Als ich im Herbst 2013 auf den Weg zurück nach Dänemark nach meiner ersten Reise nach Israel einige Stunden in Wien verbrachte, war es wirklich Liebe auf den ersten Blick. 

Antifaschistisches Denkmal im Volksgarten, Herbst 2013 

Der Volksgarten, Herbst 2013

Volksgarten, Herbst 2013


Am Zaun des Volksgarten, Herbst 2013 

Im Herbst 2017 habe ich dann eine Woche in Wien verbracht. Und es war wirklich schön - und ich muss da wirklich sagen, dass Wien eine der schönsten Städte ist, die ich je gesehen habe. 

Slichot im Stadttempel, Herbst 2017 

Die Decke des Stadttempels 

Tor zum Stadttempel 

Der Jüdische Friedhof am Wiener Zentralfriedhof 




Nun weiter. 

Stockholm. 
Die Große Synagoge von Stockholm, April 2023 

Wohl die einzige skandinavische Stadt auf der Liste. Die größte Stadt Skandinaviens und die Hauptstadt Schwedens ist aber auch eine wahre Wucht. 

Im Schloss in der Altstadt, August 2019 



An einen der alten Jüdischen Friedhöfe der Stadt, jetzt von Wohnungsgebäuden umzingelt 

Das Taharahaus am Jüdischen Friedhof Solna 

Bei Skansen 
Tel Aviv 
Im Mai 2023

Im Januar 2016



Muss ich noch was sagen?

Jerusalem 
Die Hurva Synagoge, Januar 2016

In der Altstadt, Januar 2016

An der Kotel, 2016

Die Stadt hat mit der Kotel den schönsten Ort auf Erden. Genug gesagt. 

Hamburg 







Die Stadt ist zwar auch etwas ein "Downgrade" von Berlin oder Wien, ist aber auch unglaublich gemütlich und eine Stadt, zu der ich nie nein sagen kann. Den Reiz der Stadt an sich habe ich jedoch erst richtig 2017 gefunden, und das trotz mehrerer Tagestouren wenn ich in Flensburg war. 

Ich muss wirklich weg. Mein Fernweh ist grad so gross wie seit langen nicht mehr. 

Mittwoch, 5. Juni 2024

Jom Jeruschlajim...

 

An der Kotel zu Erev Jom Jeruschalajim letztes Jahr 

Heute ist Jom Jeruschalajim, der 57. Jahrestag seit der Wiedervereinigung Jerusalems, nachdem Jordanien den östlichen Teil der Stadt 19 Jahre lang besetzte und dort jegliche Überbleibsel jüdischen Lebens zerstörte. Damit endete der Sechs Tage Krieg, und ein neues Zeitalter im Nahen Osten - mit vielen neuen Problemen - begann. Gleichzeitig begann die globale Linke mit der Dämonisierung Israels, wie wir sie heute kennen, und der Antisemitismus in den sowjetischen Medien wurde noch schlimmer, während dort gleichzeitig mehr und mehr Juden die Ausreise aus dem sozialistischen Paradies forderten. 

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal zu genau den Tag in Israel, aber am eigentlichen Jom Jeruschalajim war ich zurück in Tel Aviv. Es war der Vortag, also Erev Jom Jeruschalajim, wo ich in Jerusalem war, und ich die Stimmung der Stadt bemerkte. Fast überall war eine Feierlaune, und Leute aus dem ganzen Land reisten in die Stadt um zur Kotel zu marschieren. 

Als ich am Abend wieder zurück zum Bahnhof sollte, war die Straßenbahn geschlossen, weil alle in Richtung Altstadt marschierten. Es war wirklich ein Erlebnis, das mitzuerleben. 

Und ich muss dann auch immer an mein erstes Mal in Jerusalem vor 11 Jahren denken, wo ich die Kotel (oder Klagemauer) zum ersten Mal mit eigenen Augen gesehen habe. 

Ich finde, es ist der schönste Ort auf Erden. 

Wir müssen froh sein, dass dieser Ort endlich wieder in unseren Händen ist, und hoffentlich kommt bald endlich die Zeit, in der der dritte Tempel stehen wird. 

Ich freue mich, wenn ich wieder da sein werde - ich weis zwar jetzt nicht wirklich, wann es sein wird, aber so bald wie nur möglich. 

Hoffentlich ist dieser Krieg bald zu ende, und die Hamas zerstört. 

Montag, 29. Mai 2023

Israel im Mai - das war ein Genuss

Ich bin Mitte Mai nach Israel gereist - und Mann, was war das nötig! 

Allerdings muss ich sagen, dass sowohl auf dem Weg dahin als auch zurück das Chaos war, wegen verpassten Flügen - und deswegen nehme ich nie wieder Brüssel als Transit.

Nun denn. Ich kam dann um 23 Uhr in Tel Aviv an, und war dann um Mitternacht in der Wohnung. Es war eine der besten Wohnungen die ich bisher hatte, und das erste was ich tat, war eine Dusche nehmen, denn ich fühlte mich nach dem Stress sehr schmutzig. 

Am nächsten Tag ging ich dann auf eine kleine Reise nach Ramla, wo ich zum ersten Mal die Zisterne von Ramla besuchte, und das Minarett der alten Weißen Moschee

An dem Tag war es sehr heiß, und ich habe mir da auf der Stirn einen Sonnenbrand eingeholt, wie ich am nächsten Morgen feststellte. 

Am Schuk von Ramla 
In der Zisterne 

Das Minarett der Weißen Moschee 

Inschrift in der Zisterne: „Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes… Dies wurde auf Befehl von Dinar, dem Verwalter des Emirs der Gläubigen, errichtet, möge Allah seine Herrschaft verlängern. Das Werk wurde durch Abd… im Jahre 172 erbaut.“




Nach dem Schabbat in Tel Aviv ging ich dann für 3 Nächte nach Ein Bokek ans Tote Meer, in dasselbe Hotel wo ich schon 2019 und 2020 war. Das waren schöne Tage, allerdings war das Essen in der Kantine nicht mehr so gut wie damals. 

Aber das war ein Genuss, auch das eintauchen ins Salzwasser. 

In den Tagen ging ich auch auf Ausflüge nach Ein Gedi und Masada. 

Aussicht vom Hotelzimmer 




Das Hotel Royal, wo ich übernachtete

Der Park in Ein Bokek 

Wasserfall in Ein Gedi 

Blick zum Toten Meer von Ein Gedi aus 


Masada 

Nach den Tagen am Toten Meer war ich wieder in Tel Aviv, und von da aus machte ich einige Besuche in Jerusalem, um da Freunde zu besuchen. Allerdings war der Tag, wo ich zuerst in Jerusalem war, der Vorabend vom Jom Jeruschalajim (Jerusalem Tag), der Tag, der die Befreiung der Altstadt während des Sechs Tage Krieges feiert. 

Ich sah also viele Flaggenträger, und es wurde viel getanzt. 

Als ich nach meinem Abendessen in der Altstadt wieder zurück zum Bahnhof wollte, musste ich feststellen, dass die Straßenbahn wegen den Marsch zur Altstadt ausgefallen ist, und deswegen ging ich dann den ganzen Weg zu Fuß. Das war ein Erlebnis! 

Feiern an der Hurva

Mahane Yehuda 

Feiern an der Kotel

Die Kotel 

Ein Buch-Automat an der Kotel 


Mein koreanisches Abendessen in der Altstadt 




Es freute mich auch zu sehen, dass der Wiederaufbau der Tiferet Israel Synagoge sehr fortgeschritten ist, und dass man schon ihre Kuppel sehen kann. 

Ich besuchte auch das Museum im Keller der Karäischen Synagoge:




Danach besuchte ich das Museum für italienisch-jüdische Kunst:






Es werden noch einige Bilder und Berichte aus Tel Aviv folgen. 

DSDS 2026 ist da - und der Menowin auch...warum auch immer...

  Die Jury - diesmal ein Trio - 2026: Dieter Bohlen, Isi Glück und Bushido Naja. So kam diese Staffel zwar im Frühjahr, aber erst im April -...