Ein Klassiker: Lena Meyer-Landrut als Zeugin beim Hold, ein ganzes Jahr bevor sie beim ESC 2010 gewann
Mir ist aufgefallen, dass seit einigen Wochen wieder, zum ersten Mal seit 2015, Richter Alexander Hold wieder bei Sat1 wiederholt wird. Und ja, mir ist zwar schon klar, dass die Sendung seit Jahren schon beim Spartensender Sat1 Gold wiederholt wird, aber das hier ist wieder beim Hauptsender, also ist das schon eine große Sache.
Es ist schon seltsam - und das sind sogar vier Folgen am Stück pro Tag, bis 14 Uhr. Danach kommt dann Auf Streife.
Aber dann bekam ich dann folgende Vermutung:
Vielleicht ist es ja ein Test - wofür?
Man muss ja immerhin bedenken, dass seit dem Herbst 2022 Barbara Salesch und Ulrich Wetzel wieder zurück vor Gericht im Nachmittagsprogram sind - allerdings bei RTL.
Ist das hier vielleicht ein Test um zu sehen, wie die Einschaltquoten sind, bis wieder eine neue Gerichtsshow mit dem Hold kommt, oder ein Spin Off, wie Im Namen der Gerechtigkeit 2013 bis 2017?
Immerhin muss man bedenken wie lange die Wiederholungen von Hold und Salesch nach deren Einstellung 2012-2013 liefen - und dasselbe auch mit deren Fortsetzungen/Spin Offs Im Namen der Gerechtigkeit und Anwälte im Einsatz, nachdem die dann 2017 auch eingestellt wurden. Bis zum Frühsommer 2021 liefen die Wiederholungen der nachher genannten Sendungen bei Sat1, bis diese dann wie die anderen bei Sat1 Gold gesendet wurden.
Aber jetzt, wo Salesch und Wetzel wieder erfolgreich bei RTL mit ihren neuen Gerichtsshows laufen, will Sat1 jetzt den Hold ein Comeback geben?
Das hier ist nur eine Vermutung meinerseits.
Und nein, ich habe auch nicht weiter nachgeforscht. Wollte nur mal meine Spekulation hier loswerden.
Aber wenn das gesagt ist, ist Hold so weit ich weis derzeit noch in der Politik unterwegs - und ich frage mich auch, welche Anwälte da erscheinen werden, wenn man bedenkt, dass Stephan Lukas, Isabella Schulien und Benita Brückner jetzt beim Wetzel auf RTL zu sehen sind.
Ja, ich erinnere mich noch sehr gut an den Frühling 2012
Es war im Frühjahr 2012, da schickte eine Freundin von mir ein Video, mit der Beschriftung "dringend ansehen". Ich schaute es mir dann an.
Und so ähnlich haben Millionen hier in der westlichen Welt das Video gefunden.
Das Video stammte von der Organisation Invisible Children, und in dem Video ging es um den ugandischen Kriegsverbrecher Joseph Kony, der die Lord´s Ressistance Army leitet, eine Guerilla Armee christlich fundamentalistischer Prägung, die einen theokratisch aufgebauten Staat errichten möchte, die auf den Zehn Geboten basiert. Die LRA hat tausende von Kindern verschleppt, um diese dann als Kindersoldaten zu missbrauchen.
Das Ziel von Invisible Children war, Kony auf diese Weise berühmt zu machen und dafür zu sorgen, dass er bis zum Ende des Jahres 2012 verhaftet wäre und vor Gericht saß.
Wie wir alle wissen, kam es leider nicht dazu.
Ich möchte hier nicht zu sehr über das Phänomen Kony 2012 oder den Shenanigans von Jason Russell reden, da das schon so oft besprochen wurde dass ich mich hier dann nur wiederholen würde.
Das Bild ging um die Welt
Viel eher möchte ich darüber reden, welchen Trend Kony 2012 damals im Frühling 2012 anfing - "Slacktivism".
Slacktivism, oder "Faulpelzaktivismus", ist wenn man über Soziale Netzwerke zeigen möchte, dass man für eine bestimmte Sache einsteht, allerdings auf einer sehr oberflächlichen Weise, und oft nur auf eine Weise, in der man bei anderen Eindruck schinden möchte.
Auf einmal, vom einen Tag auf den anderen, hatten Leute, die sich vorher nie wirklich für irgendetwas politisches interessierten, was zu sagen über die Verbrechen von Kony, einen Mann, von denen sie bis kurz zuvor nie was gehört hatten. Jason Russels Ziel, Joseph Kony berühmt zu machen, funktionierte wirklich.
Aber dann, letztendlich war der Trend um Kony nach einigen Wochen vorbei - und was war geschehen?
Erstens, wegen dem Medienrummel bekam Jason Russells einen Nervenzusammenbruch bei einem Urlaub in San Diego, wo er dann nackt durch die Straßen rannte.
Und dann war da das Fiasko von "Cover the Night", wo aufgefordert wurde, am 20. April 2012 Poster und Flyer zu Kony 2012 aufzuhängen, und auf die Straßen zu gehen.
Mehrere Medien waren deswegen skeptisch.
Und anscheinend hatten die auch recht - es gab nicht so viele, wie von der Kampagne erwartet, die erschienen sind, und außerdem wurde im Namen von Kony 2012 auch recht viel Vandalismus gemacht. In Sydney, Australien, waren auch nur 25 Demonstranten aufgetaucht - und das, obwohl auf der Facebook-Seite des Events für Sydney sich 18, 700 angemeldet hatten.
Der Moment war also vorbei. Der Zug war abgefahren.
Was will ich damit sagen?
Trotz des ganzen Tumults die das Video ausgelöst hatte, und die Empörung über die Verbrechen Konys, interessierte sich nun kein Schwein mehr für die Sache. Empörung ist heute viral, aber selten dauerhaft.
Und ich muss sagen, dass als ich das originale Video damals sah, wo es Viral ging, ich wirklich hoffte, dass die ganze Kampagne um Kony zu verhaften gelingen würde - allerdings war ich auch wirklich sehr, sehr skeptisch, und ich hatte auch so eine Vorahnung dass sich kein Schwein mehr dafür interessieren würde, sobald einige Wochen passiert sind. Und so geschah es ja dann auch.
Dann kamen auch die Kritikpunkte an der Kampagne auf: Einige meinten, Joseph Kony sei womöglich längst tot, Ugander selbst fühlten sich durch die Kampagne kaum repräsentiert, und Kritiker bemängelten, dass bei Invisible Children ein großer Teil der Einnahmen in Marketing und Filmproduktion statt in direkte Hilfe floss.
Aber somit hatte eine neue Ära begonnen - nicht nur die des Slacktivisms, sondern auch des Virtue Signalings, und das vier Jahre bevor der Begriff um 2016 populär wurde.
Einige Jahre geschah es ja dann auch so, wenn in irgendein Land auf der Welt irgendeine Tragödie geschah, würden Leute auf Facebook ihre Profilbilder in die Farben der Landesflagge des Landes färben - und ich muss zugeben, ich war auch bis zum Frühling 2016 auch einer von denen, bis mir auffiel, dass sich halt nichts ändern würde an der Situation, trotz des färben in den Landesflaggen.
Ich muss auch sagen, dass ich ab 2016 auch selber nach und nach aufgehört habe, politisches auf meiner eigenen Facebook Wand zu teilen - wenn ich was politisches schreibe oder teile, dann meist in privaten Gruppen.
Das "witzige" ist zum Beispiel dieses - selbst sowas kann einige Leute, die andauernd 24/7 online sind, triggern. Ich habe zum Beispiel nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 nicht viel geteilt über den Krieg, aber alle in meinem persönlichen Umgangskreis und in den Gruppen in denen ich verkehrte wussten, wie schrecklich ich den Krieg fand und noch immer finde. Nun denn, eine Karen hatte dann eines Morgens im April desselben Jahres in einem Post von mir über Pesachreinigung einen ziemlich garstigen Kommentar geschrieben wie schrecklich es doch sei, dass ich absolut nichts zum Krieg in der Ukraine zu sagen habe und dass ich mich angeblich nicht darum kümmere, und blockierte mich dann. Ich sah diesen Kommentar erst, nachdem mehrere auf diesen Kommentar reagierten - und letztendlich war ich nicht überrascht, da ich schon von anderen gehört hatte, wie diese Person sich oft von einen Tag auf den nächsten Leute beschimpft und zur Sau macht - allerdings muss ich auch sagen, dass ich lange schon das Gefühl hatte, neidisch auf mich zu sein, weil ich tatsächlich zum Judentum konvertiert war, etwas, was ihr nicht gelang.
Mein Punkt hier ist, das einige Leute sich wenn etwas viral geht oder sehr oft in den Nachrichten ist (wie ein großes Weltereignis wie der Krieg in der Ukraine) entweder nach einigen Wochen es wieder vergessen haben, oder sich einfach viel zu sehr da hineinsteigern und sich dann im Internet wie Arschlöcher verhalten.
Fazit:
Das Internet erzeugt extrem schnelle moralische Mobilisierung – aber auch extrem schnelle moralische Vergessenheit.
Und wenn das alles gesagt ist, Joseph Kony ist noch immer nicht verhaftet worden - nach all den Jahren.
Ich hatte diese Woche ziemlich viel zu tun, da ich auf einem Gymnasium in einer Stadt nördlich von Kopenhagen geholfen habe, Prüfungen zu überwachen. Nun denn, nach drei Tagen mit Prüfungen konnte ich heute dann endlich zum ersten Mal seit Freitag richtig durchschlafen, und es fühlte sich gut an.
Nach einem ziemlich minimalistischen Frühstück spekulierte ich dann ein wenig, was ich heute tun sollte - und entschied mich dann für einen Spaziergang am Friedhof hier in Bispebjerg. Immerhin war ich dieses (gregorianische) Jahr noch nicht da, und der Friedhof sieht eh am schönsten aus im Frühling oder im Herbst.
An der neuen Friedhofsmauer
Und Mann, was sah es schön aus.
Die Winterglocken, Winterlinge und Krokusse waren alle in der Blüte, und wäre ich wohl eine Woche später gekommen, wären sie wohl schon alle verblüht.
Winterlinge an der schönsten Allee
Winterglocken am Schwedischen Friedhof
Baum umgeben von Winterglocken und Winterlingen
Angelegte Krokusse am Baumfriedhof
Mit Biene
Und ja, ich habe bei diesen Spaziergang auch sehr viel reflektiert über das Vergangene, das Zukünftige, und über das jetzige Weltgeschehen im Iran. Ich habe auch darüber nachgedacht wie Purim jetzt schon eine ganze Woche zurückliegt und Pesach in einigen Wochen anfängt.
Die Blumen bei diesen Baum glühten irgendwie im Schatten
Ich musste auch wieder mehrere Minuten beim Schwedischen Friedhof verbringen - meine Lieblingsabteilung des ganzen Friedhofs in Bispebjerg.
Der Schwedische Friedhof
Alle Grabsteine am Schwedischen Friedhof sind im gleichen, minimalistischen Stil
Mit schwedischen Birken
Als ich den Schwedischen Friedhof verlies, sah ich dann den letzten Überrest des Schnees:
Allerdings muss ich da anmerken dass das hier immerhin noch März ist - und in Skandinavien sind die Monate März und April sehr unberechenbar was das Wetter angeht, da kann die Sonne an den einen Tag scheinen, am nächsten Tag regnen, und dann wieder für einige Tage schneien. So wie vor drei Jahren zu Pesach in Stockholm.
Und da muss ich dann daran denken, wie ich in einigen Wochen wieder zu Pesach in Stockholm sein werde, jedenfalls für die erste Hälfte der Pesach-Woche.
Bestimmt wird es wieder ziemlich weis.
Und dann auf den Weg nachhause kam ich dann am Baumfriedhof vorbei, wo ich dieses Jahr zum ersten Mal gezielt gepflanzte Krokusse sehe:
Heute konnte ich jedenfalls den Frühling richtig spüren. Das war sehr schön. Und jetzt habe ich auch mehr Energie für das, was kommen wird.
Samstagmorgen, soll heissen, am Schabbat Zachor - den Schabbat vor Purim - hat Israel und die USA den Angriff auf das Mullahregime im Iran gestartet. Ich habe den Moment herbeigesehnt, auch weil das iranische Volk in den letzten zwei Monaten die Welt darum angebettelt hat. Ich glaube auch, dass dies der einzige Weg ist, um das iranische Volk von dem barbarischen Regime zu befreien. Auch wenn man weis, dass die Milizen die das Regime gegen das Volk anwendet, fast allesamt Schergen aus dem Irak, Libanon, Afghanistan und anscheinend auch Pakistan besteht.
Am Abend nach Schabbatausgang war ich dann auf dem Weg zu einer Vor-Purimfeier im Jüdischen Gemeindehaus, als ich zuerst hörte, dass der Ajatollah Chameini Gerüchten zufolge schon beim ersten Anschlag am Morgen umgekommen ist. Bestätigt wurde dies dann einige Stunden später.
Aber jetzt wo dieses Monster aus dem Weg ist, muss man sich um den Rest des Regimes kümmern, und es zerschlagen.
Dieses Regime verdient es nicht, zu existieren.
Ich hoffe jedenfalls dass der Rest des Regimes bald ganz weg ist.
Aber schon die Tatsache, dass Chameini weg ist, ist schon eines der grössten Purimwunder der letzten Jahre, wohl seit dem Tod Stalins zu Purim 1953.
Ich muss sagen, dieser Winter ist bis jetzt ein sehr kalter gewesen - erst in den letzten Tagen ist es etwas wärmer geworden, was man vor allem am schmelzenden Schnee spüren kann.
Vor einigen Wochen kam ein sehr großer Schneesturm über Dänemark, der alles schön mit Pulverschnee übergoss.
Ein eisiger Morgen im Herzen Kopenhagens
Einige Tage nach dem Schneesturm, auf Østerbro
Einige Tage später reiste ich dann nach Lolland, und was sehe ich, als ich am Bahnhof von Nykøbing Falster aussteige?
Noch mehr Schnee.
Eine schöne Begrüßung in Nykøbing Falster...
In der Woche auf Lolland hat es zwar auch geschneit, aber G"tt sei dank nicht in demselben Ausmaß wie in Kopenhagen.
Auf Lolland haben wir den Geburtstag meiner Mutter gefeiert, und es war so gemütlich wie immer.
Als die Woche vorbei war, hatte ich zuerst einen schönen Tag mit meinen Eltern in Næstved, und von da nahm ich dann den Zug nach Kopenhagen.
Bilka, das Einkaufszentrum dass ich am meisten mit dem Konzept "Einkaufszentrum" verbinde
Am legendären Bahnhof in Næstved
Am Bahnhof von Næstved habe ich jedenfalls wieder die Atmosphäre genossen und bin in Erinnerungen geschwelgt; und G"tt sei dank war der Zug nach Kopenhagen nicht überfüllt.
Der Februar endet ja jetzt dieses Wochenende, und ich hoffe dass ab Sonntag richtiges Frühlingswetter sein wird. Und wenn ich richtiges Frühlingswetter sage, meine ich Sonnenschein und die Möglichkeit, dass die Blumen jetzt endlich richtig blühen können.
Aber da dass hier ja Skandinavien ist, muss man aber auch beachten, dass März und April hier oben ziemlich unberechenbare Monate sind - am einen Tag kann die Sonne scheinen, am anderen dann regnen, und dann kann es wieder für einen oder zwei Tage schneien.
Unter einen Baum in Morbærhaven, am letzten Aprilabend 2015
Ich wohnte, wie ihr wisst, sechs Jahre lang in einer Studentensiedlung in der Kopenhagener Vorstadt Albertslund, genannt Morbærhaven. Ich war da zum ersten Mal Anfang August 2014, mit meinen Eltern, damit wir meine Wohnung besichtigen konnten. Einige Wochen später war ich dann umgezogen.
Aber hier kommt der Twist: Morbærhaven, und Albertslund an sich, habe ich jedoch erst so richtig im Spätfrühling und Frühsommer 2015 kennengelernt.
Dämmerung über Morbærhaven, zwei Tage vor meiner semi-spontanen Reise nach Flensburg im Juni 2015
Ich hatte die ersten Wochen nach dem Umzug mehr zu tun um Kopenhagen an sich zu erforschen - wenn man jetzt einfach mit der S-Bahn in die Kopenhagener Innenstadt fahren kann, muss man das erforschen. Dann war ich für ein verlängertes Wochenende in Hamburg mit meinen Eltern wegen einer Hochzeit, und dann war da die Introwoche am Campus. Und dann fing das Semester an, und ich musste dann bis zum Frühling 2015 so meinen Rhythmus im Alltag finden.
Erst so die letzten Wochen bevor die Leseferien an sich so richtig anfingen, so Mitte April 2015, hatte ich erst richtig Zeit für anderes, und erforschte dann Morbærhaven und die Umgebung. Und ich hatte dann erstmals lange Spaziergänge zum Park Herstedhøje, wo ein großer künstlich angelegter Hügel ist.
Das erste Mal wo ich jedoch einen längeren Spaziergang in der Richtung machte war jedoch schon Anfang März, die zwei Wochen vor der Klassenfahrt nach Israel mit der Uni. Das war allerdings eher die Ausnahme - auch weil es in der Woche etwas wärmer geworden war, bevor der Frühling dann wieder kühler wurde (sehr passend zum Tod meiner Großmutter).
Beim ersten längeren Spaziergang im März 2015
Der Wald wo diese Spaziergänge immer anfingen war Vestskoven, der "West Wald". Der Wald ist auch künstlich angelegt, das merkt man auch daran, dass er ziemlich dünn ist.
Als ich mit diesen ersten Spaziergang im März fertig war, bin ich dann spontan nach Næstved gereist um Sushi zu essen, auch weil der Tag noch jung war - und weil das Wetter wirklich gut war.
Aber wie gesagt, dieser Tag war eher eine Ausnahme, und erst ab Mitte April hatte ich mehr Zeit und Energie für die Art von Spaziergängen, wo ich dann vieles endlich mit anderen Augen sah.
Während der letzten Dämmerung im April 2015
Der Horizont schreit nur so "Fernweh".
In der Innenstadt von Albertslund war ich auch einige Male - hauptsächlich zum einkaufen. Jetzt begann ich jedoch da auch dort längere Spaziergänge zu gehen.
Und ich entdeckte auch andere Wege um in und aus der Innenstadt von Kopenhagen zu kommen - während der Leseferien entdeckte ich den Bus 9A, der nach Glostrup, einer anderen Kopenhagener Vorstadt, fuhr. Die Route war - vor allem im Sommer - sehr gemütlich. Wenn ich den Bus bei Vesterport nahm, fuhr er durch Vesterbro, Frederiksberg, Vanløse und Rødovre, bevor er endlich in Glostrup ankam. In Glostrup nahm ich dann den Bus 141 oder 149 nach Morbærhaven. Das war mal was anderes als ständig nur die S-Bahn zu nehmen.
Mein erstes Mal beim Bach in der Innenstadt von Albertslund. Am 1. Mai 2015 - direkt nachdem ich mein Fuß verstaucht hatte.
Aber wie gesagt, ich brauchte wirklich etwas Zeit um mir endlich Zeit zu nehmen Albertslund an sich kennenzulernen. Ich glaube aber auch dass die Trauer um den Tod meiner Großmutter auch was damit zu tun hatte - irgendwann konnte ich nicht mehr nur in der Wohnung rumschmoren und ich musste was anderes sehen ohne all zu weit weg zu sein.
Und wieder muss ich sagen, dass die Tatsache, dass ich Albertslund erst ein Jahr später kennenlernen konnte, mir erst vor kurzen aufgefallen ist. Auch weil es auch eine Weile dauerte, bis ich Bispebjerg kennenlernen konnte - ich zog im Oktober 2020 um, und lernte die erst im April 2021 richtig kennen.