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| Ein prächtiger Baum, muss ich irgendwie sagen |
Ich hatte diese Woche ziemlich viel zu tun, da ich auf einem Gymnasium in einer Stadt nördlich von Kopenhagen geholfen habe, Prüfungen zu überwachen. Nun denn, nach drei Tagen mit Prüfungen konnte ich heute dann endlich zum ersten Mal seit Freitag richtig durchschlafen, und es fühlte sich gut an.
Nach einem ziemlich minimalistischen Frühstück spekulierte ich dann ein wenig, was ich heute tun sollte - und entschied mich dann für einen Spaziergang am Friedhof hier in Bispebjerg. Immerhin war ich dieses (gregorianische) Jahr noch nicht da, und der Friedhof sieht eh am schönsten aus im Frühling oder im Herbst.
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| An der neuen Friedhofsmauer |
Und Mann, was sah es schön aus.
Die Winterglocken, Winterlinge und Krokusse waren alle in der Blüte, und wäre ich wohl eine Woche später gekommen, wären sie wohl schon alle verblüht.
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| Winterlinge an der schönsten Allee |
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| Winterglocken am Schwedischen Friedhof |
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| Baum umgeben von Winterglocken und Winterlingen |
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| Angelegte Krokusse am Baumfriedhof |
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| Mit Biene |
Und ja, ich habe bei diesen Spaziergang auch sehr viel reflektiert über das Vergangene, das Zukünftige, und über das jetzige Weltgeschehen im Iran. Ich habe auch darüber nachgedacht wie Purim jetzt schon eine ganze Woche zurückliegt und Pesach in einigen Wochen anfängt.
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| Die Blumen bei diesen Baum glühten irgendwie im Schatten |
Ich musste auch wieder mehrere Minuten beim Schwedischen Friedhof verbringen - meine Lieblingsabteilung des ganzen Friedhofs in Bispebjerg.
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| Der Schwedische Friedhof |
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| Alle Grabsteine am Schwedischen Friedhof sind im gleichen, minimalistischen Stil |
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| Mit schwedischen Birken |
Als ich den Schwedischen Friedhof verlies, sah ich dann den letzten Überrest des Schnees:
Allerdings muss ich da anmerken dass das hier immerhin noch März ist - und in Skandinavien sind die Monate März und April sehr unberechenbar was das Wetter angeht, da kann die Sonne an den einen Tag scheinen, am nächsten Tag regnen, und dann wieder für einige Tage schneien. So wie vor drei Jahren zu
Pesach in Stockholm.
Und da muss ich dann daran denken, wie ich in einigen Wochen wieder zu Pesach in Stockholm sein werde, jedenfalls für die erste Hälfte der Pesach-Woche.
Bestimmt wird es wieder ziemlich weis.
Und dann auf den Weg nachhause kam ich dann am Baumfriedhof vorbei, wo ich dieses Jahr zum ersten Mal gezielt gepflanzte Krokusse sehe:
Heute konnte ich jedenfalls den Frühling richtig spüren. Das war sehr schön. Und jetzt habe ich auch mehr Energie für das, was kommen wird.
Wie zum Beispiel die Rundumreinigung vor Pesach.