Mittwoch, 4. Februar 2026

FILMKRITIK: Daniel der Zauberer (Deutschland 2004) (0,5/10)


Regie: Ulli Lommel
Produktion: Peter Schamoni
Drehbuch: Ulli Lommel
Kamera: Manuel Lommel
Musik: Robert Schulze, Daniel Küblböck
Darsteller: Daniel Küblböck, Adele Eden, Oliver Möller, Günther Küblböck, Ulli Lommel, Marina Lommel, Peter Schamoni, Katja Rupé, Rudolf Waldemar Brem, Gaby Schmidberger, Manolito Lommel, Isabella Jantz, Marianne Küblböck, Günther Küblböck jr, Dennis Küblböck 

Handlung:
Der Sänger Daniel Küblböck (Daniel Küblböck) wird von Millionen geliebt, von vielen gehasst. Und als er seine Deutschland Tournee anfängt, planen das Gothic-Pärchen Rieke (Adele Eden) und Tom (Oliver Möller), die den Daniel hassen, unter der Fittich und Einfluss des geheimnisvollen Balthazar (Rudolf Waldemar Brem), ihn umzubringen. Gleichzeitig wünscht sich die Teenagerin Petra (Marina Lommel), auf eines Daniels Konzerten zu gehen, aber ihr Opa (Peter Schamoni) hasst Daniel und seine Musik. Gleichzeitig bekommt Daniel seit seiner Kindheit Besuch von einem seltsamen Mann namens Johnny (Ulli Lommel), der manchmal nur ein Arm hat, und ihn sagt, dass er bald ein richtiger Zauberer ist. Oder so ähnlich. Zehn Euro an Denjenigen, der die Handlung wirklich versteht. 

Review:
"Daniel der Zauberer" gilt als eines der schlechtesten Filmen aller Zeiten, auf demselben Level von The Room, obwohl The Room einen richtigen Charme hat, den man hier nicht finden kann. Und der Grund, weshalb man den Film jetzt auch außerhalb des Deutschsprachigen Raums finden kann ist der, weil der lange Zeit auf Platz 1 der Liste der schlechtesten Filme aller Zeiten war. Und das hat Leute natürlich neugierig gemacht, zu dem Punkt, wo der Film zu einer Internet Pilgerfahrt wurde. Und G"tt sei dank hat jemand nicht nur den Film auf Youtube hochgeladen, sondern sich auch der Aufgabe gestellt, sich die grottenschlechten Dialoge immer und immer wieder anzuhören um Untertitel zu machen. So ist es für die Nachwelt verewigt, mehr oder weniger. 

Reden wir jetzt mal über Daniel Küblböck selbst. Daniel K (wie ich ihn jetzt für den Rest dieser Review nennen werde, da das einfacher ist - zudem wurde er damals so oft in den Medien genannt) wurde damals in der ersten Staffel von DSDS berühmt - und obwohl er damals nicht gewonnen hat, war er sehr lange in den Medien präsent, nicht nur seine Musik, sondern auch wegen seiner nicht sehr heteronormativen Art. Allerdings gab es auch viele Anfeindungen gegen Daniel, gerade wegen dieser Art von ihm. Es gab wirklich so eine Daniel Mania - bis ungefähr zum Sommer 2004, dann war das wieder vorbei. Und witzigerweise gerade als dieser Film dann am 12. August 2004 in die Kinos kam, war diese Mania dann auch wieder vorbei. Der Film wurde ein Flop, und wurde schnell vergessen. In der Zeit die folgte erinnerte man sich bei Daniel K dann meistens eher als Witz und Cringe, und vor allem sein Auftritt in der ersten Staffel vom Dschungelcamp (...die im Film auch kurz in Form eines Alptraums vorkommt...) war eher in Erinnerung an seine Musik. 2014 versuchte er dann für Deutschland für den ESC anzutreten, er wurde aber dann nicht gewählt. Im Herbst 2018 kam dann die schockierende Nachricht, er sei vor Neufundland bei einer Kreuzfahrt von Bord gesprungen, und konnte nicht gefunden werden. In der Zeit danach kam heraus, dass er auf der Schauspielschule gemobbt wurde, und sich auf dem Kreuzfahrtschiff - bei deren Linie er als sehr gut bezahlender VIP Gast galt - als Frau präsentierte und als Lana Kaiser angesprochen werden wollte. Es kam dann auch heraus, dass die in der Kabine neben ihn oft Nachts nicht schlafen konnten weil er rumschrie und Selbstgespräche führte in einer männlichen und weiblichen Stimme. Dieser letztgenannte Grund ist der, weshalb ich (und andere, unter anderen auch seine Familie) nicht glaube dass er tatsächlich Transsexuell war, und dass dies nur ein weiterer Ausdruck psychischer Probleme ist, die er nach einem Vorfall hatte wo er im Koma war. Und wenn das gesagt ist, hier ist der Grund wie gesagt, weshalb ich Daniel K und nicht Lana Kaiser schreibe, und so schlecht der Film und ich nie der größte Daniel K Fan war, so bedauere ich seinen Tod sehr, und diese Review soll auch nicht als Angriff auf ihn verstanden werden. 

Jetzt wo das alles aus dem Weg ist, lasst uns los legen. 

Der Film ist eine einzige Katastrophe. Was kann man sonnst sagen? Der Film wurde mit einer Handkamera gedreht, was dem Film einen billigen Homevideo Look verleiht, und der Schnitt ist auch wirklich grauenhaft. Und das Drehbuch - anscheinend wurden viele Szenen des Films sehr spontan und improvisiert gedreht und das...bemerkt man sehr schnell. 

Der Plot macht auch nicht wirklich Sinn, und der gewollte "Küblböck-Hasser werden zu Fans" Plot ist ziemlich lächerlich, auch wenn man bedenkt dass man so viel Zeit halt auch nicht damit verbringt. Und dann ist ja die Petra. Petra wird zuerst in einem Dialog zwischen Johnny und Balthazar erwähnt als eine Art "siehste?!" von Johnny weil sie Daniels größter Fan ist, oder so, und man erwartet ja dann dass sie eine seeeeehr große Rolle im Film spielen wird. In der nächsten Szene wird sie dann vorgestellt, gespielt von Ulli Lommels Enkelin Marina als The Next NOT!Big ThingTM, und wir lernen wie sehr ihr von Peter Schamoni gespielter Opa Daniel hasst. Cut, und dann sind wir in einem Musikvideo zum Song "Man in the Moon", der damit anfängt wie Petra sich schminkt, als ob sie sich auf was vorbereitet oder irgendwo hin geht, nur um dann nie wieder im Rest des Musikvideos vorzukommen. Letztendlich hat Petra nicht wirklich den grossen Einfluss auf den Plot, in der nächsten Szene in der sie vorkommt taucht Daniel K im Café ihres Opas auf und steckt seinen Finger in die Kuchen, und nachdem er diese dann alle gekauft hat, bekommt Petra dann die Konzerttickets, mit den schlimmsten Close-up ever. Und wie gesagt, dieser Plot mit "Daniel als Zauberlehrling vom mysteriösen Johnny" ist auch ziemlich lächerlich wenn man bedenkt dass dies erst ausgesprochen wird beim Anfang vom Climax, beim Konzert in Passau, wo Petra und ihr Opa im Publikum sitzen, genau wie Marie, eine junge Frau die Küblböck bei einem Hollywood-Vorsprechen fragte ob er angst hätte davor von ihr umgebracht zu werden, bevor sie ihn dann erzählte dass er ihrem Vater als Engel erschien und ihn vom Selbstmord abgehalten hat. Wie ihr sieht, ist der Film eigentlich ein pures Beispiel von "stuff happens", wo ziemlich random Szenen nebeneinander stattfinden und fast nicht wirklich zusammengehalten werden obwohl es angeblich einen Plot geben soll. 

Lasst uns über die Darsteller reden. 

Daniel Ks Schauspiel ist...nicht sehr gut. Aber es gibt schlimmere. Und er ist immernoch besser als Bles Bridges als sich selbst im südafrikanischen Schlagerfilm The Devil and the Song, ein Film der sehr mit diesen zu vergleichen ist, wie ich in meiner damaligen Review schon sagte. Allerdings hatte der Film zwei gute punkte die in 2 Sterne wurden: zum einen dass südafrikanische Englisch, zum zweiten Victoria Bawcombe. Hier gibt es nichts dergleichen. Auf der Review von Badmovies wird notiert, dass Daniels eigener Vater Günther Küblböck, der hier natürlich auch sich selbst spielt, seltsamerweise authentischer rüber kommt als sein Sohn, und dem muss ich mich anschließen. Daniels Oma wird von Katja Rupé gespielt, in der Art "took the bad movie serious", aber ihre Dialoge sind wirklich schlecht. Mal abgesehen davon verstehe ich wirklich nicht, wieso seine Oma von einer professionellen Schauspielerin gespielt wird, während der Rest des Küblböck-Clans von den richtigen gespielt werden - mal abgesehen davon dass es ziemlich deutlich ist, dass Katja Rupé nicht so alt ist und nur wenige Jahre älter als Daniels Vater ist. Adele Eden und Oliver Möller als Wannabe Attentäter sind auch nicht wirklich gut, allerdings scheinen beide - aber vor allem Adele Eden - etwas self aware darüber zu sein, in einen schlechten Film zu sein. Marina Lommel bleibt einen hauptsächlich wegen der schlechten Kameraeinstellungen bei ihren Close-up in Erinnerung als alles andere, und wie bei Adele Eden und Oliver Möller wurde es nichts aus der Schauspielkarriere. Peter Schamoni als Petras Opa ist okay, aber auf denselben Level wie bei Katja Rupé. Der schlechteste Darsteller im Film ist jedoch Ulli Lommel selbst, der nicht einmal seine eigenen Dialoge rüberbringen kann, meine Güte. Jede Szene mit ihn ist Cringe pur, und man fühlt sich danach dümmer als davor. 

Und jetzt kommen wir zum größten Fail des gesamten Films. Das "Mysterium" im Film ist ja, wer ist Johnny, dieser Schutzengel von Daniel? Der Twist ist, dass er der Geist seines verstorbenen Opas ist! Dunn dun dunnnn! Aber wisst ihr, warum das so lächerlich ist? Daniels echter Opa war zum Zeitpunkt als das gemacht wurde noch am Leben! Ich fand diesen Plot eh schon so Cringe, aber wenn man das hier weiß, dann wird der Cringefaktor noch grösser! 

Man muss allerdings auch bedenken, dass es anscheinend kein richtiges Drehbuch gab - eher "Szenen-Skizzen", und die Szenen wurden spontan gedreht, halb improvisiert. Das macht sehr viel Sinn, und erklärt auch, warum alles so bizarr und schlecht rüberkommt - und die schlechte Tonqualität hilft auch nicht, so kann man oft nicht wirklich verstehen, was eigentlich gesagt wird. 

Und dann sind da mehrere Minuten von einem Konzert in Passau, die wirklich ins Nichts führen, und wo man den Climax des Films beginnt. Es ist purer Filler, und man kann nichts anderes als vor zu spulen. 

Und dann ist da ja auch dasselbe Problem wie bei The Devil and the Song: der Film nimmt sich selbst viel zu ernst, man denke nur an den letzten Shot dass Daniel in einer Kirche zur Weihnachtszeit zeigt, mit der Andeutung, er sei der Messias, oder so ähnlich, und dann diesen Hut nimmt. Wobei man bei The Devil and the Song denken muss, der entstand im Niedergang eines politischen Systems (die Apartheid), und Daniel der Zauberer im Niedergang von Daniel Ks Relevanz in der Popkultur. Wie gesagt, als der Film im August 2004 in die Kinos kam, waren seine 15 Minuten Fame (okay, es war so von 2002 bis Anfang 2004, aber trotzdem) vorbei, und der Film verschwand dann auch schnell wieder aus den Kinos. Vor der eigentlichen Premiere des Films gab es eine Preview des Films - als die Zuschauer bemerkten, was für eine Art Film es war, zwangen die das Kino einen anderen Film reinzulegen. 

Ich finde es wie gesagt sehr seltsam daran zu denken, dass der Film überhaupt im Kino zu sehen war - und die Tatsache dass der offizielle Trailer des Films auch so aussieht, als ob dieser mit Windows Movie Maker gemacht wurde, hilft auch nicht. 

Sehr verständlich, dass Daniel K sich später von diesen Film distanzierte. 

Und jetzt?

Jetzt ist der Film so Infamous auf demselben Level wie Filme wie The Room oder Manos: The Hands of Fate. 

Ich habe jedenfalls jetzt meinen Beitrag getan und diese Review geschrieben. 

Screenshots:
































































Sonntag, 1. Februar 2026

Sehr seltener nordkoreanischer Film ist jetzt Online - Salt (1985) von Shin Sang-ok

 

Das Originalposter von 1985. Bemerke die nordkoreanische Schreibweise von Choi Eun-hees Namen 

Letzte Woche bekam ich auf Reddit eine Nachricht, die mich darauf aufmerksam machte, dass jemand der Zugang zum Film Salt (소금) von Shin Sang-ok hatte, ihn jetzt auf dem Internet Archive Online gestellt hat. Hier ist der Link. 

Ich habe den Abend dann damit verbracht, ihn mir endlich anzusehen. Ja, es war ohne Untertitel, aber ich kannte die Handlung des Films, da ich schon so vieles über den Film gelesen habe, alles was ich finden konnte. 

Und ich muss sagen, der Film ist wirklich eine ganz andere Dimension von üblichen nordkoreanischen Filmen, die während der japanischen Besatzungszeit 1910-1945 spielen. 

Über die Details und andere werde ich erst reden, wenn ich den Film hier in naher Zukunft besprechen werde. Ich kann aber jetzt schon sagen dass Choi Eun-hee wirklich die Darbietung ihres Lebens gab. 

Donnerstag, 22. Januar 2026

Ein Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht, und wie sehr ich unter Fernweh leide

 

Ja, dieses Foto aus dem Juli 2014, als meine Eltern und ich in Kopenhagen ankamen auf den Weg nach Israel via Istanbul, stellt für mich jetzt irgendwie dieses Licht am Ende des Tunnels da 

Ich bin noch immer in diesen bürokratischen Prozess in den ich seit nun zwei Jahren stecke, aber ich sehr langsam schon endlich das Licht am Ende des Tunnels nach dem ich mich schon so lange sehne. 

Da ist das - und dann ist da die Tatsache, dass ich irgendwie spüre, dass sich einige Sachen aus dem Frühling 2023 mehr oder weniger wiederholen. Zum Beispiel die Tatsache, dass ich höchstwahrscheinlich zu Pesach wieder in Stockholm sein werde. Und nach Israel werde ich wohl frühestens auch erst wieder im Mai sein - mein letztes Mal in Israel war im Mai 2023, und das war wirklich das Highlight des gesamten Jahres. Ich hoffe nur, dass ich dieses Jahr wieder anfangen kann, ZWEI MAL IM JAHR nach Israel zu reisen, wie vor 2020. Und wenn man von vor 2020 redet, so hoffe ich, dass ich wenn dieses bürokratische Chaos vorüber ist, wieder so frei und unabhängig sein werde wie damals. 

Wenn das gesagt ist, mein wichtiges Praktikum ist am Dienstag vorbei, nach einem ganzen Jahr. Ich habe da jedenfalls vieles über mich selbst gelernt. 

Fernweh. (Carlsberg/Kongens Enghave, März 2023) 

Aber dieses Fernweh geht mir wirklich auf den Sack. Wie ich hier auf dem Blog schon oft erwähnt habe, so fühle ich mich nur am Leben, wenn ich reise. Ich hatte seit 2021 keine richtigen Sommerferien mehr, und ich war kaum auf Reisen wegen meiner finanziellen Lage. Ich kann es wirklich nicht mehr aushalten und will deswegen oft schreien. Ich wollte letztes Jahr im August oder September gerne eine kleine Reise nach Hamburg unternehmen, aber selbst dazu kam es nicht, und das nervt mich selbst heute. 

Wenn es nach mir gehen würde, würde ich auch noch vor Pesach nach Israel reisen, aber wegen dem bürokratischen Chaos geht es leider nicht. Ich habe mich inzwischen damit abgefunden, frühestens wieder im Mai wieder da zu sein, aber wenigstens komme ich vorher noch nach Stockholm zu Pesach. 

Und wenn ich jetzt Stockholm erwähne, so hoffte ich nach Pesach 2023 in Stockholm, dass ich die Stadt wieder des Öfteren besuchen würde. Genau wie ich es nach Hamburg im Spätsommer 2021 hoffte. Aber in beiden Fällen kam es nicht so. 

Am Trumpeldor Friedhof in Tel Aviv, Mai 2023 

Ich bin jedenfalls froh dass meine Situation sich jetzt bald ändern wird. 

Bis dahin werde ich jedenfalls mehrere Schichten bei Prüfungen auf diversen Gymnasien machen. 

Bei der Zisterne von Ramla, Mai 2023 

Donnerstag, 1. Januar 2026

Oh, hallo 2026!

 

Oh, hallo 2026 

Nun denn, hier ist wieder der obligatorische Post zum 1. Januar. 

Ich hatte jedenfalls ein sehr schönes Silvester, und ich und meine Familie sind gut in das neue Jahr reingesprungen. 

Und es gab das obligatorische Glotzen von Songs für die Ewigkeit auf Vox und Die Ultimative Chart Show auf RTL. Ist halt Tradition. 

Wenn das alles gesagt ist, bin ich ziemlich froh, dass 2025 jetzt endlich hinter uns liegt. Ich hatte wirklich große Hoffnungen auf 2025. Ich hoffte, dass dies das Jahr sein würde, wo ich wieder endlich frei sein würde und so oft auf Reisen gehen würde, wie ich will. Aber dem war nicht so. 

Ich bin zu diesen Zeitpunkt hier jetzt viel optimistischer als letztes Jahr zu diesen Zeitpunkt. Wenn alles gut geht, bin ich entweder im Februar oder im März wieder in Israel - nach drei ziemlich langen Jahren! 

Derzeit sind da auch große Proteste im Iran. Hoffentlich wird dies jetzt wirklich das Jahr, wo die Mullahs von der Bildfläche verschwinden. 

Ich bin wie gesagt optimistisch. 

Und ich will wieder so oft auf Reisen gehen, wie ich will - denn ohne das Reisen fühle ich mich einfach nicht am leben. 

Frohes neues Jahr! 

Dienstag, 30. Dezember 2025

Und so endet nun ein weiteres (gregorianisches) Jahr...

 

Heute in Frejlev 

Naja. Ich war zwar nicht so oft hier auf dem Blog in diesen Jahr wie ich gehofft hätte (....nur 25 Posts in diesen Jahr bis jetzt), aber leider fehlte mir wegen eines immer und immer wieder verlängerten Praktikums wirklich die Zeit dafür. 

Es kam auch nur EINE Filmkritik (!) dieses Jahr, aus Gründen die ich nicht wirklich verstehe. 

Ich hatte für mich selbst schon so einiges gehofft in diesen Jahr, aber wenn ich ehrlich bin, so glaube ich, dass ich jetzt schon das Licht am Ende des Tunnels sehen kann. 

Ja, ich habe dieses Jahr G"tt sei dank auch wieder so einige Bücher gelesen, aber falls ich diese bespreche, wird es wohl erst im Januar sein, da ich da erst Zeit für einen so grossen Post habe. 

Fast 2026...

Das Highlight dieses Jahres war für mich ganz klar der Trip nach Berlin im Mai - so bald ich wieder zurück in Kopenhagen war, ging es wieder für mich nach unten, aus verschiedenen Gründen die ich hier nicht erwähnen kann. 

Das Brandenburger Tor in der Dämmerung. 

Berlin sah ich jedenfalls zum ersten Mal seit langer Zeit mit anderen Augen wieder, und dieses Mal war ich meistens zu Fuss durch den alten Osten unterwegs. 

Am Neuen Museum 

Ich hatte selbst ja so gehofft, im September eine kleine Tour nach Hamburg zu machen, aber dazu wurde nichts, da mir das Geld dazu fehlte. Stattdessen wurde es zu einem Wochenende in Malmö, wo ich zwei Nächte in einem billigen Hotel ohne Fenster verbrachte, dass sehr dicht an der kleinen Synagoge war. Der Schabbat da war jedenfalls sehr, sehr schön. 

Die Große Synagoge, wo ich an dem Schabbat Freitagabend war. 

Die Hohen Feiertage waren G"tt sei dank sehr schön, ohne Probleme. Und bis jetzt geht das jüdische Jahr 5786 sehr gut. Es wird besser. 

Das Highlight von der Periode war, als die letzten lebenden Geiseln freigelassen wurden. Das machte mich so glücklich. 

Sonnst war es alles wirklich nur "so lala". Ich hoffe, bald endlich wieder so frei und unabhängig zu sein wie vor der Pandemie, und dass ich so oft reisen kann wie ich will, denn ohne das Reisen fühle ich mich nicht am leben. 

Kurzer Trip nach Berlin zu Winterbeginn im späten November 

Wenn alles gut geht, bin ich hoffentlich noch vor Purim für zwei Wochen in Israel. 

Frohes Neues Jahr. 

Chameini ist Tod, was jetzt? - oder, Purim 5786

  Bei der Vor-Purimfeier im Jüdischen Gemeindehaus  Samstagmorgen, soll heissen, am Schabbat Zachor - den Schabbat vor Purim - hat Israel un...