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Montag, 1. Januar 2018

Zurück nach langer Pause - 2018!

Wie ihr wohl bemerkt habt, habe ich mehrere Monate lang hier nicht geschrieben. Es geschah sehr viel, und konnte mich nicht wirklich um meine Hobbies kümmern.

Ich habe an meinem Bachelor gearbeitet. Ich hatte zwei Perioden mit Schreibblockade, und immer wenn ich etwas anderes getan habe anstatt zu schreiben, bekam ich ein schlechtes Gewissen.

Neben dem schreiben bekam ich zuletzt ein weiteres Problem, mit dem ich nicht wirklich gerechnet hatte. Eines Morgens wachte ich auf, und mein Fernseher ging nicht. Das lag daran, weil derzeit mein Block renoviert wird. Ein riesiges Stativ wurde um das Gebäude gebaut, dass das Signal meiner Antenne blockierte.

Und nicht nur das, auch die Klimaanlage wurde niedergedreht.

Also war es in meiner Wohnung Still, und Kalt.

Letztendlich fühlte ich mich befreit, als ich endlich meinen Bachelor abgeschickt habe.

Daraufhin war ich über die Weihnachtstage bei meinen Eltern auf Lolland. Aber nicht bevor meine Schlüssel ausgewechselt wurden. Da bekam ich dann auch eine Beschreibung, was mich demnächst erwartet: ungefähr die Hälfte meiner Wohnung muss geräumt werden, damit die Handwerker es richtig renovieren können.

Danach war ich dann für eine Nacht zurück in meiner Wohnung, um noch einige Dinge zu ordnen. Zu Silvester war ich dann bei meinem besten Freund, und heute wurde ich dann von meinen Eltern geholt, damit wir den Rest der Räumung erledigen konnten.

Wir haben nun also die Wohnung geräumt nach den erwünschten Beschreibungen und Anforderungen.

Da ist nur ein Problem:

Die letzte Phase der Renovierung dauert ein Monat - und es ist somit total unmöglich dort zu wohnen!

Ich bin zwar jetzt auf Lolland und fahre demnächst in den Urlaub nach Israel, aber nicht jeder hat das Glück, für den Monat irgendwo anders unterzukommen!

Ich finde ehrlich gesagt, das ganze ist eine Schweinerei.

Aber was kann man machen?

Wie es von oben aus nun aussieht
Und ich kann nun wirklich nicht fassen, dass es nun wirklich 2018 ist. Diesen Monat fahre ich demnächst für 14 Tage nach Israel, und ich freue mich riesig. 

Und irgendwie finde ich es schade dass ich in den letzten Tagen wegen dem Stress es nicht geschafft habe, einen Jahresrückblick zu schreiben und Buchempfehlungen zu schreiben. 

Vielleicht hohle ich dass in den nächsten Tagen hier nach.

Freitag, 8. September 2017

Reise nach Hebron

Im August war ich - wie angekündigt - drei Wochen in Israel. Eine Woche Tel Aviv, dann eine Woche Beerscheba, und dann wieder Tel Aviv. In der zweiten Woche habe ich mir einen Traum erfüllt in dem ich nach Hebron gegangen bin.

Ich hatte keine Ahnung, was mir bevorstand.

Klar wusste ich, dass ich die Höhle der Patriarchen (Machpela) besuchen würde, und dass ich mich auch sonnst auch noch in den erlaubten Gebieten umsehen wollte.

Ich nahm also den Bus nach Kirjat Arba - die Fahrt dahin durchs Westjordanland war sehr schön berauschend.

In der Nähe von Sussia
Und sobald man an den palästinensischen Gebieten kam, war da immer ein Schild, wo geschrieben war, dass israelische Staatsbürger nicht dort einreisen dürfen, da es lebensgefährlich sein kann. Mich gruselte es bei den Gedanken, was passieren würde, wenn ich als offensichtlich ortodoxer Jude da reingehen würde - als deutscher Staatsbürger darf ich ja dort rein! 

Nun denn, nach fast 3 Stunden fahrt kam ich dann endlich in Kirjat Arba an - und ich verliebte mich sofort in den Ort. Ich wartete dann dort ungefähr 15 Minuten, bis der Bus nach Machpela ankam. Eine russische Einwanderin sagte mir vorher, ich könnte auch dorthin gehen - im nachinein bin ich froh, dass ich das nicht getan habe. 

Als ich dann aus dem Bus ausgestiegen bin, konnte ich nicht fassen, dass ich endlich da war. Ich wollte schon immer diesen Ort besuchen, und nun war ich endlich da. Ich hatte zwar schon immer Bilder der Machpela gesehen, aber irgendwie hatte ich nicht damit gerechnet, dass es SO gross ist:


In drinnen habe ich dann meine Gebetsriehmen angelegt und gebetet - und ich habe die Gräber unserer Patriarchen Abraham, Isaac und Jacob besucht, und die Gräber unserer Matriarchen Sarah, Lea und Rebecca. 

Das Grab Rachel´s befindet sich in Bethlehem. 

Hier was ich darin sah:

Am Grab Abrahams
Selfie nach dem Gebet 
Das Grab Abrahams 
Andere Sicht des Grabes 
Zeichen der Zeit, wo es für mehrere Jahrhunderte eine Moschee war. Die Moschee befindet sich nun unten. 
Am Grab Sarahs
Einblick zum Grab Sarahs
Am Grab von Lea 
Das Grab Jacobs 
Nach dem Besuch in der Machpela ging ich dann noch etwas spazieren, auf dem Weg zum Museum der jüdischen Gemeinde Hebrons, dem Beit Hadassah.

Impressionen:

Internationale Beobachter

Das Beit Hadassah:

Opfer des Pogroms 1929
Fragmente von Grabsteinen der Opfer 

Panorama über den Palästinensischen Teil Hebrons:


Der Jüdische Friedhof 


 Und hier noch ein Panorama von Kirjat Arba:


Die Reise nach Hebron war definitiv der Höhepunkt meiner diesjährigen Israelreise.

Nächstes Jahr werde ich versuchen, meine Eltern mitzunehmen.