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Mittwoch, 2. August 2017

Ab nach Israel

Heute geht es endlich wieder nach Israel. Ich fliege wieder über Moskau, wie im Januar letzten Jahres. Das war ein sehr schöner Flughafen dort - ich freue mich, ihn wieder zu sehen!

Mein Flug geht heute Nacht um 00:10, und mein Flug nach Tel Aviv geht um 7:30. Ich freue mich sehr - die letzten Paar Wochen habe ich mich mehr oder weniger gelangweilt, ich war die meiste Zeit da auf Lolland, wo ich auch jetzt noch bin.

In Israel kann ich endlich wieder Energie für das kommende, harte Semester auftanken.

Ich brauche die Energie, denn ich werde in dem Semester meinen Bachelor machen und hoffentlich umziehen.

B"H. 

Dienstag, 11. Juli 2017

Impressionen vom Jüdischen Friedhof Altona

Als ich letztens in Hamburg war, besuchte ich den Jüdischen Friedhof Altona. Das war ein sehr besonderer Besuch - und es war wohl der grösste Jüdische Friedhof, den ich je (ausserhalb von Israel) besucht habe.

Das traurige dabei ist, dass die Sefarden sich am schnellsten assimiliert haben. 

Grab von Samson Heine, dem Vater von Heinrich Heine
Teil vom Originalen Grab von Samson Heine?




Grab von Fromet Mendelssohn, geborene Guggenheim - Witwe von Moses Mendelssohn 
Grab eines Tzaddiks
Anfang von der Portugiesischen Abteilung des Friedhofs
Viele der Gräber sind nur auf portugiesisch
Der Löwenbrunnen
Der schönste Grabstein des Friedhofs

 Es war ein sehr emotionaler Besuch. Der Besuch gab mir einen Einblick in die jüdische Vergangenheit der Stadt, und wie vielfältig das damalige jüdische Leben war. Der Friedhof wurde 1611, und 1877 geschlossen. Über 8000 liegen da bestattet.

Nach der Schliessung wurde der 1883 angelegte Friedhof in Ohlsdorf genutzt - den habe ich dann den darauffolgenden Tag besucht. Den Besuch werde ich dann später dokumentieren.

Der Friedhof in Ohlsdorf erzählt dann ein weiteres Kapitel der deutsch-jüdischen Geschichte - in Altona ist es vom Anfang der sefardischen Besiedlung Altonas, bis zur Haskala, und zur Zeit kurz nach der Haskala.